What’s New in Fireware v12.0
WatchGuard Fireware v12.0 ist ein signifikantes Release Update. Das Release beinhaltet viele neue Features und Erweiterungen, die im Folgenden aufgelistet werden:
WatchGuard Fireware v12.0 ist ein signifikantes Release Update. Das Release beinhaltet viele neue Features und Erweiterungen, die im Folgenden aufgelistet werden:
Kleine Erinnerung (obwohl schon des öfteren thematisiert): Verwenden Sie an allen Stellen der XML-Konfigurationsdatei sowie in VPN Pre-Shared Keys und vor allem in der Status und der Configuration Passphrase der Firewall selbst ausschließlich ASCII-Zeichen des Zeichensatzes US-ASCII 7bit! Keine deutschen Umlaute äöü/ß, keine speziellen Sonderzeichen!
Ich musste heute eine X750e mit Fireware 10.2.11 “retten”, bei der der Kunde in der Configuration Passphrase ein €-Zeichen (EUR) verwendet hat. Effekt war, dass nur noch die Anmeldung mit der Status Passphrase möglich war, jedoch eben keine Änderungen mehr an der Konfigurationsdatei usw. Problemlösung war nur über Factory Reset und Restore/Aufspielen der letzten Konfigdatei möglich…
Wenn Sie – zum Beispiel für Migrationszwecke – auf der gleichen Windows-Maschine sowohl die Client-Komponenten des WSM 10.2.x als auch WSM 11.2.x benötigen, ist die Reihenfolge wichtig, in der die Installer ausgeführt werden:
Installieren Sie immer zuerst den WSM 10.2.x – und erst danach den WSM 11.2.x!
Wird der WSM 10 nämlich nach dem WSM 11 installiert, zerschießt der nachträglich ausgeführte WSM 10-Installer wichtige Teile der WSM 11-Komponenten. So kommt es dann bei der Migration von Fireboxen zu Problemen. Der Policy Manager von WSM 11 meldet beispielsweise beim Zugriff auf eine 10-er Box java.lang.IllegalArgumentException: Cannot support TLS_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA with currently installed providers. Oder sowohl “Quick Setup Wizard” als auch “Web Quick Setup Wizard” von WSM 10 laufen zwar durch, enden aber mit einer Fehlermeldung. Die Firebox selbst hängt, im LCD Display steht XModemRcv 115200 Start Remote Send…. Die Box lässt sich in diesem Zustand nur noch wieder in den Safe Mode booten (Down-Button), aber das hilft nicht weiter…
Bereinigen Sie die Installation auf Ihrer Windows-Maschine wie folgt:
Natürlich haben Sie sichergestellt, dass Sie Zugriff auf die letzte funktionierende XML-Konfigdatei und eigene Zertifikate/CA haben… 🙂
Bei den alten Modellen X Core X500, X700, X1000, X2500 sowie X Peak X5000, X6000, X8000 ist bekanntlich am 25.10.2009 das “End-of-Life” Datum erreicht worden, d.h. auch die Live Security ist an diesem Tag ausgelaufen. Ohne gültige Live Security können jedoch keine Software Updates mehr auf die Geräte aufgespielt werden. Wenn jedoch eine alte Firebox X tatsächlich bis zum 25.10.2009 unter Live Security gestanden ist, erstellt WatchGuard auf Antrag im Rahmen eines Support Incident einen 1-Tages-LiveSecurity-Key, mit dem das Gerät noch auf die letzte 10-er Version (10.2.11) upgegradet werden kann. WatchGuard weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass kein Support geleistet wird, sollte bei dem Software-Update etwas schiefgehen. Der Key wird jedoch nicht erstellt, wenn das Ablaufdatum der Live Security VOR dem 25.10.2009 lag, das Gerät auf “Retired” steht oder als Basis für ein Trade-Up verwendet worden ist.
[05.11.2009]: Sollten sich Probleme bei der Abwicklung über WatchGuard USA ergeben, kann auch ich Ihnen gegen Aufwandsentschädigung (ca. 1 Stunde Dienstleistung) helfen. Ich brauche das Gerät dann aber bei mir vor Ort!In einem Live Security-Posting hat WatchGuard letzte Nacht gleich zwei Softwareversionen neu angekündigt. Im Zuge des dhclient flaws wird es im September eine WSM und Fireware Version 10.2.11 geben. In einem Nebensatz wird über die Fireware XTM (also die “eigentliche” Version 11) gesagt, dass diese nun kurzfristig ausgeliefert wird — noch vor 10.2.11.
In der Woche ab dem 20.07.2009 wird eine neue Version 10.2.10 von WSM und Fireware erscheinen. Diese wird insbesondere weitere Bugfixes zum Thema “Upper 4 Ports” enthalten… Die Software wird für eine WatchGuard Firebox mit gültiger Live Security kostenfrei zur Verfügung gestellt.
[21.07.2009]: Version 10.2.10 steht im Download-Bereich zur Verfügung.
Im Software Download Bereich steht seit heute die Version 10.2.9 für Kunden mit aktiver Live Security zur Verfügung. Die Release Notes geben Aufschluss über Bugfix und neue Features:
Server Load Balancing (SLB) and VPN
High Availability
Single Sign On
WSM Management
Proxy
Die Version Beta 4 ist da. Bis zum eigentlichen Release werden nun also wohl noch etwa 4-6 Wochen vergehen. XTM (Extensible Threat Management) setzt natürlich auf UTM (Unified Threat Management) auf und erweitert diesen Begriff um “Erweiterbarkeit” in den Bereichen Sicherheit, Netzwerk Features und flexibleres Management.
Wichtigste Neuerung ist, dass das neue Betriebssystem Fireware XTM 11 auf allen bisherigen e-series Boxen (also auch auf der X Edge!) und der neuen XTM 1050 laufen wird. Es wird also künftig für alle WatchGuard Boxen ein einheitliches Betriebssystem geben. Im kernelnahen Bereich wurde ein ganz neues Software Design angewendet, um überhaupt für die gestiegenen und künftig noch weiter steigenden Performance-Anforderungen an eine Security Appliance gewappnet zu sein.
Zu einem höheren Maß an Sicherheit werden beitragen: HTTPS content inspection – ja, ein HTTPS-Proxy, der in SSL-verschlüsselten Traffic hineinsehen kann; ein neuer OEM-Partner für Antivirus Engine und Signaturen (AVG); bessere Unterstützung für VoIP und verbesserte Einstellmöglichkeiten für IPS (Intrusion Prevention Service).
Bei den neuen Netzwerk Features wäre insbesondere FireCluster zu nennen, der neue Name für den neuen Active/Active Cluster Mode, des weiteren der neue Bridge Mode, VLAN auf externen Interfaces, MAC Access Control. Die Interfaces der X Edge werden künftig wie bei der X Core weitgehend frei verwendbar sein, die Namen WAN1, WAN2, OPT und LAN0-2 werden weitgehend bedeutungslos und durch eth0, eth1, eth2 und eth3 ersetzt. Innerhalb von Branch Office VPN Tunneln (BOVPN) können Regeln nun auch mit einer zeitlichen Begrenzung versehen werden, auch Traffic Management, QoS und Priorisierung innerhalb des VPN-Tunnels wird möglich, ebenso wie Dynamic NAT.
Für SSL-VPN entfällt die Notwendigkeit von Port 4100 tcp, die gesamte Verbindung läuft über Port 443 tcp.
Flexibleres Management wird insbesondere dadurch erreicht, dass zum einen künftig alle Boxen (also auch die X Edge!) über den WSM / Policy Manager administriert werden können. Alle Boxen (also auch X Core und X Peak!) können künftig aber auch über Web-Interface und weitestgehend auch über CLI (Command Line Interface) konfiguriert und verwaltet werden.
Weitere kleine Nettigkeiten sind: WebBlocker Override Passwort auch bei X Core und X Peak (bisher nur bei X Edge); deutlich verbessertes Logging und Reporting (mehr Performance und braucht weniger Resourcen); nur noch ein Einstiegspunkt WatchGuard Server Center in die Verwaltung der Server Services; HostWatch zeigt für jede einzelne Verbindung an, wie viel Bandbreite verbraucht wird – die Liste kann sogar nach dieser neuen Spalte in absteigender Reihenfolge sortiert werden 🙂
Der WSM 11 wird auch Fireboxen mit Fireware 10.x verwalten können. Dies ermöglicht in meinen Augen für den Anfang einen interessanten Mischbetrieb: die verbesserten Möglichkeiten des WSM 11 (speziell Logging und Reporting) in Verbindung mit der letzten stabilen 10-er Version auf der Firebox selbst. Die Version 11 wird im Rahmen der Live Security kostenfrei zum Download angeboten, kann aber nur installiert werden, wenn auf der Firebox ein gültiger Feature Key vorhanden ist.
Folgende Änderungen im Installationsverhalten ist mir aufgefallen: Beim Aufruf des Installers fireware10_2_8.exe kommt nicht mehr die verwirrende Meldung “Do you want to completely remove the selected application and all of its features?”, sondern zu der schon existierenden Version 10.2.x wird zusätzlich die Fireware 10.2.8 installiert. Zur Vermeidung von Fehlern empfehle ich nun, als ersten Schritt über Systemsteuerung > Software die bisherige Version Fireware 10.2.x zu deinstallieren – und anschließend den Installer fireware10_2_8.exe aufzurufen.
Weiterhin stehen im Download-Bereich neue Versionen für den IPSec Mobile User VPN-Client, den SSL-VPN-Client sowie für den Single Sign On (SSO) Client und Agent (Gateway).
Die Release Notes liegen schon vor. Die Build-Nummer der Fireware 10.2.8 wird B215550 lauten. Hier die dieses Mal ganz besonders lange Liste der Resolved Issues. Ganz dringend erwartet wird sicher der allererste Bugfix auf der Liste (Upper Port Fix). Mit vielen anderen Punkten hatte ich aber in der Praxis gar keine Berührung. Fireware und WSM 10.2.8 sollen noch im Laufe dieser Woche, spätestens aber bis zum 31.03.2009 im Download-Bereich der WatchGuard Website bereitgestellt werden. Für die Installation ist eine aktive Live Security Lizenz erforderlich:
General
Networking and VPN
WatchGuard System Manager (WSM)
Single Sign-On
High Availability
Mobile VPN with SSL