Category Archives: Technischer Blog

HOWTO: Umgang mit geblockten Elementen durch den Lock-Mode (Zero-Trust Application Service)

Gilt für WatchGuard Endpoint Security Elite (vormals Advanced EPDR), Security 360 (vormals EPDR), WatchGuard EDR sowie die ehemalige Panda-Produktwelt (AD360 & Co.).

Der nachfolgende Artikel zeigt, wie mit durch den Lock-Mode blockierten Elementen im Arbeitsalltag umgegangen werden kann und stellt praxisnahe Lösungen für typische Herausforderungen vor.

1. Was ist der Zero-Trust Application Service?

Der Zero-Trust-Application Service (oftmals abgekürzt als ZTAS) ist ein KI-gestützter Cloud-Dienst, der dafür sorgt, dass keine unbekannte Software auf Ihren Endgeräten ausgeführt werden darf, bis sie von WatchGuard als absolut sicher eingestuft wurde.

Das Prinzip: Erst prüfen, dann ausführen (Zero Trust)!

Die detaillierte Erläuterung zum ZTAS finden Sie in folgendem Blog-Artikel und sollte vorab unbedingt gelesen werden: HOWTO: Funktionsweise und Vorteile des Zero-Trust Application Services von WatchGuard Endpoint Security.

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HOWTO: Funktionsweise und Vorteile des Zero-Trust Application Services von WatchGuard Endpoint Security

Gilt für WatchGuard Endpoint Security Elite (vormals Advanced EPDR), Security 360 (vormals EPDR), WatchGuard EDR sowie die ehemalige Panda-Produktwelt (AD360 & Co.).

Moderne Cyberangriffe nutzen zunehmend bislang unbekannte Schadsoftware, Zero-Day-Exploits und ausgefeilte Angriffstechniken, die klassische signaturbasierte Sicherheitslösungen vor Herausforderungen stellen. Genau hier setzt der Zero-Trust Application Service (ZTAS) von WatchGuard an.

In diesem Artikel erläutern wir die Funktionsweise des Dienstes, die verschiedenen Betriebsmodi, die Vorteile gegenüber klassischen Antivirenlösungen sowie unsere Empfehlungen für den produktiven Einsatz.

1. Was ist der Zero-Trust Application Service?

Der Zero-Trust-Application Service (oftmals abgekürzt als ZTAS) ist die zentrale Sicherheitsfunktion in den fortschrittlichen Endpoint-Sicherheitslösungen von WatchGuard (nur enthalten in WatchGuard Endpoint Security Elite, WatchGuard Endpoint Security 360 sowie in WatchGuard EDR).

Kurz gesagt: Es handelt sich dabei um einen KI-gestützten Cloud-Dienst, der dafür sorgt, dass keine unbekannte Software auf Ihren Endgeräten ausgeführt werden darf, bis sie von WatchGuard als absolut sicher eingestuft wurde.

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Aliase umbenennen im Policy Manager 2026.3 – und weitere Verbesserungen

Es geschehen noch Zeichen und Wunder – einige lang ersehnte und längst überfällige Features wurden im WSM/Policy Manager implementiert.

Aus den Release Notes der Fireware v2026.3 (die Firmware ist aktuell nur für die Boxen M4850/M5850/M6850 verfügbar; der Policy Manager
kann jedoch wie immer für jede Hardware (und natürlich auch für alle älteren Releases) verwendet werden. Sonderfälle siehe unten.

Enhancements in Fireware v2026.3

WSM

  • You can now rename existing aliases. [FBX-3861, FBX-27268]
  • A Not Used label now appears on aliases not used by any policy. [FBX-4375, FBX-32247]
  • The Enhanced text box in the Comments section of policy properties now supports ASCII characters and a maximum length of 512 characters. [FBX-4494, FBX-30354]
  • The Find Policies dialog box in Policy Manager now enables you to search by Name, Type, and Comment. [FBX-15249, FBX-32117]

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HOWTO: WatchGuard ThreatSync+ NDR Collection Agent installieren – Anleitung für Ubuntu, NetFlow & sFlow

Was ist der WatchGuard ThreatSync+ Collection Agent?

WatchGuard ThreatSync+ NDR ist eine cloudbasierte Lösung zur Netzwerküberwachung und Bedrohungserkennung. Mithilfe von KI-gestützter Analyse wird der Netzwerkverkehr kontinuierlich überwacht, ausgewertet und übersichtlich visualisiert.

Dabei betrachtet das System nicht nur den Datenverkehr, der direkt über die Firewall läuft. Es unterstützt Unternehmen auch dabei, Netzwerkbereiche sichtbar zu machen, die von der Firewall allein nicht erfasst werden können. Dabei ist es auch zum ersten Mal in der Geschichte von WatchGuard möglich, die Switche in die Sicherheitsbetrachtung einzuschließen. Dafür werden Telemetriedaten verschiedener Netzwerkkomponenten benötigt.

Genau hier kommt der ThreatSync+ Collection Agent zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Linux-Dienst, der über den WatchGuard Agent auf einem Ubuntu-Server installiert wird.
Der Collection Agent empfängt NetFlow-, sFlow- und DHCP-Daten von Switches, Routern und Firewalls im Netzwerk und übermittelt diese zur weiteren Verarbeitung an die WatchGuard Cloud.

In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie den WatchGuard ThreatSync+ NDR Collection Agent installieren und konfigurieren. Weiterlesen »

HOWTO: Blockieren von USB-Sticks via der Endpoint Gerätesteuerung

Gilt für WatchGuard Endpoint Security Elite (vormals Advanced EPDR), 360 (vormals EPDR), Basic (vormals EPP) sowie die ehemalige Panda Welt (AD360 & Co.).

ACHTUNG: Zum 1. April 2026 hat WatchGuard eine Umbenennung seines Endpoint-Security-Portfolios vorgenommen und somit das Portfolio übersichtlicher gestaltet und besser an aktuelle Anforderungen der IT-Sicherheit angepasst.

Die Gerätesteuerung (Device Control) ist ein zentrales Sicherheitsfeature von WatchGuard Endpoint Security. Sie dient dazu, das Risiko von Datenabfluss (Data Leakage) und das Einschleppen von Schadsoftware über physische Schnittstellen wie USB zu minimieren.

Die Gerätesteuerung (Windows Only) fungiert als Türsteher für Endpunkte. Sie überwacht den Bus-Typ und die Geräteklasse, sobald ein Medium angeschlossen wird. WatchGuard bedient sich hierbei am Windows Betriebssystem und liest die jeweiligen „Geräteinstanzpfade“ oder wenn diese nicht vorhanden sind die „Hardware IDs“ im Windows Geräte-Manager aus.

Es können verschiedene Gerätekategorien per Regeln festlegt werden.

Gerätekategorien Zugriffsregeln
Wechseldatenträger
  • Blockieren
  • Lesezugriff erlauben
  • Lese-und Schreibzugriff erlauben
  • AutoPlay aktivieren/deaktivieren
CD/DVD-Laufwerke (auch virtuelle Laufwerke)
Bluetooth-Geräte
  • Zulassen
  • Blockieren
Mobile Geräte
Imaging-Geräte
Modems

Der nachfolgende Artikel beschreibt das Whitelisting von USB-Geräten.

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HOWTO: Transfer of Ownership

Ein Transfer of Ownership (ToO) bei WatchGuard ermöglicht die Übertragung einer Seriennummer inklusive aktiver Lizenzen und Supportverträge auf ein anderes WatchGuard-Konto.

Beim Transfer of Ownership werden ausschließlich die Seriennummer sowie die dazugehörigen Lizenzen übertragen. Cloud-Daten wie Benutzerkonten, Tokens, Endgeräte oder gespeicherte Konfigurationen verbleiben im ursprünglichen Konto und werden nicht übernommen. Einzelne Lizenzen können zudem nicht separat von einer Seriennummer auf eine andere übertragen werden. Nach dem Transfer müssen Produkte – beispielsweise AuthPoint – im Zielkonto neu eingerichtet werden. Bestehen dort bereits Lizenzen desselben Produkts, werden diese automatisch zusammengeführt (co-termed).

Bitte beachten Sie außerdem, dass bestimmte Anfragen einer zusätzlichen Prüfung durch WatchGuard unterliegen und im Einzelfall abgelehnt werden können.

Wichtig: Die Übertragung muss nicht zwingend im Zusammenhang mit einem Verkauf stehen. Sie kann z. B. auch bei internen Umstrukturierungen, einem Dienstleisterwechsel oder Kontokonsolidierungen notwendig sein. Weiterlesen »

HOWTO: Mikrotik LTE Extender inkl. Serial Access für die Firebox

Es existiert bereits ein Blog-Beitrag zur LTE-Anbindung von Firewalls über einen Mikrotik-Router, welcher ein LTE-Passthrough mit sich bringt (externe IP terminiert direkt auf der nachgelagerten WatchGuard Firewall): https://www.boc.de/watchguard-info-portal/2021/08/lte-failover-fuer-jede-watchguard-inkl-cluster-und-lte-passthrough

In einigen Kundenszenarien sind an Außenstellen keine Mitarbeiter tätig. Besonders bei Solar- oder Windparks sehen wir solche Herausforderungen häufig. Unsere Idee war es den Serial-Port des LTE-Routers mit der Firebox zu verbinden und somit einen Notfall-Access bereitzustellen. Dieser Aufbau ist eher als Proof of Concept zu sehen. Seit ich mit WatchGuard arbeite war kein Serial-Access auf die Firebox nötig. Ein „Doppelter Boden“ kann aber auch für andere Szenarien hilfreich sein (z. B. Restore nach RMA-Tausch, PPPoE Credentials müssen ungeplant aktualisiert werden, …). Natürlich kann der Serial-Port auch für die Konfiguration nachgelagerter Switche oder andere Komponenten verwendet werden.

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HOWTO: Windows Hello mit AuthPoint MFA absichern

In diesem Blog-Artikel wird beschrieben, wie die Windows-Anmeldung zusätzlich mit einem zweiten Faktor über WatchGuard AuthPoint MFA abgesichert werden kann. Die Anmeldung erfolgt dabei in Kombination mit Windows Hello – also per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung – und bietet somit ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitig komfortabler Benutzererfahrung.

Der Artikel behandelt folgende Schritte:

  1. Voraussetzungen und Testumgebung
  2. AuthPoint in der WatchGuard Cloud konfigurieren
    1. Ressource anlegen
    2. Zero-Trust Regel anlegen
    3. Logon App und Konfiguration herunterladen
  3. Logon App auf einem Clientrechner installieren
  4. Voraussetzungen für Gesichtserkennung/Fingerprint mittels GPO konfigurieren
  5. Windows Hello am Client aktivieren
  6. Fazit

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HOWTO: Vorgehen bei abgelaufener Box – Temporary Feature Key beantragen und einspielen

Der nachfolgende Artikel beschreibt die notwendigen Schritte im Falle einer abgelaufenen Firebox-Lizenz um den Betrieb vorübergehend aufrecht zu erhalten. Dies gilt allerdings nur für Geräte, die noch nicht ihr End-of-Life (EOL) Datum erreicht haben. In einem solchen Fall sprechen Sie uns bitte direkt an!

Update 03-12-2025 – Hinweis bei Automatic temporary Feature Key activation
Update 20-10-2025 – Neuerung – Automatic temporary Feature Key activation
Update 03-03-2023 – FK-Tausch beim Cluster ergänzt.

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HOWTO: Home Zone Firewall-Ausnahmen im WatchGuard IPSEC VPN Client (NCP) am Beispiel eines Netzwerkdruckers

Im modernen Home-Office ist der sichere und zugleich komfortable Zugriff auf Unternehmensressourcen ein entscheidender Faktor für effizientes Arbeiten. Doch genau hier entsteht oft ein Zielkonflikt: Während der VPN-Tunnel eine geschützte Verbindung zum Firmennetzwerk herstellt, wird dadurch häufig der Zugriff auf lokale Geräte – wie Drucker oder NAS-Systeme – blockiert.

Der Premium IPSec VPN-Client von WatchGuard (by NCP) wurde bereits im Artikel >> HOWTO: WatchGuard IPSec Mobile VPN Client by NCP – Jetzt auch mit IKEv2 Support ausführlich vorgestellt (Bitte vorab lesen!). In diesem Beitrag knüpfen wir daran an und zeigen am praktischen Beispiel, wie sich mithilfe der Home Zone Funktion gezielt Firewall-Ausnahmen konfigurieren lassen. Die Home Zone Funktion wurde speziell für das Arbeiten im Home-Office entwickelt und bietet eine intelligente Lösung, um die Sicherheit der Unternehmenskommunikation über den VPN-Tunnel zu gewährleisten, während gleichzeitig der komfortable Zugriff auf lokale Heimnetzwerkgeräte wie Drucker oder Scanner möglich ist.

Am Beispiel eines Netzwerkdruckers zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie diese Funktion optimal einrichten, um auch bei aktivem IKEv2 VPN-Tunnel (Full-Tunnel) sicher und effizient im Home-Office zu arbeiten.

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