Internet Security Report – Q4 2019

WatchGuard’s Internet Security Report aus dem 4. Quartal 2019

Mit dem Internet Security Report (ISR) aus dem WatchGuard Threat Lab werden quartalsweise tiefgründige Analysen zu den Sicherheitsbedrohungen für Netzwerke vorgestellt. Der Report enthält wertvolle Gefahren-Trends und -Analysen, die anhand der Daten von WatchGuards Firebox Feed erstellt werden. Durch das Überwachen der unterschiedlichen Malware- und Netzwerk-Attacken von weltweit zehntausenden Firebox Geräten lassen sich die neuesten Trends von Cyberattacken erkennen. Der Report soll dabei helfen, Schwachstellen und Gefahren in Ihrem Netzwerk aufzudecken, um diese anschließend beheben zu können.

WatchGuard’s Internet Security Report Q4/2019 zeigt einen einen massiven Anstieg von sogenannter „Evasive Malware“. Mehr als zwei Drittel des Gesamtvolumens an Malware wurden aufgrund ausgefeilter Tarnmöglichkeiten von klassischen, signaturbasierten Antivirenlösungen nicht erkannt. Umso wichtiger sind moderne Antivirenlösungen, die auch Zero-Day-Malware erkennen.

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse des Reports aus Q4

 über 34 Millionen Malware-Varianten wurden in Q4 geblockt (859 pro Gerät)
rund 1,90 Millionen Netzwerk-Attacken wurden in Q4 geblockt (47 pro Gerät)
 68% der Malware-Attacken waren Zero Day, d.h. sie sind signaturbasierten Antiviruslösungen entgangen und wurden erst durch den APT Blocker oder IntelligentAV gestoppt
SQL-Injections stiegen zwischen 2018 und 2019 um 8.000 Prozent an
 viele Phishing-Kampagnen über Makros in Microsoft Excel, infolgedessen bspw. der Trojaner “Razy” oder der Keylogger “Agent Tesla” geladen und installiert wird
Mac Adware ist weiter im Kommen: von Oktober bis Dezember 2019 gab es vermehrt Mac-basierte Programme, die in Computersysteme eindringen und unerwünschte Werbung anzeigen. Besonders hervor stach dabei „Bundlore“, eine Adware-Variante, die als Adobe Flash-Update anmutet.
ein weiterer Trend ist die zunehmende Automatisierung bei der Verbreitung von Malware. Zahlreiche Angriffe trafen 70 bis 80 Prozent aller Fireboxen in einem Land, was zeigt, dass Hacker ihr Handwerk zunehmend zu automatisieren wissen.
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Fazit und wichtige Verteidigungsmaßnahmen:

 Da 68% der Malware nicht von dem Gateway Antivirus erkannt werden, empfehlen wir als zusätzliche Sicherheitsschicht den APT BlockerThreat Detection and Response (TDR) sowie IntelligentAV zu aktivieren. Alle drei Services sind in der Total Security Suite enthalten. Sollten Sie noch keine Lizenz für die Total Security Suite erworben haben, empfehlen wir Ihnen auf diese zu upgraden. Hier finden Sie eine Übersicht der von WatchGuard angebotenen Suiten und den dazugehörigen Services.

 Authentifizierungsangriffe und Identitätsdiebstähle haben für Cyberkriminielle nach wie vor hohe Priorität. Bekannterweise zählen Passwörter zu den größten Sicherheitsrisiken im Unternehmen. Aus diesem Grund sollte zusätzlich zu besseren Passwortschulungen und -prozessen jedes Unternehmen Multifaktor-Authentifizierungslösungen einsetzen, um das Risiko von Datenverstößen weiter zu reduzieren. AuthPoint ist die neue MFA-Lösung von WatchGuard. Alle aktuellen Kunden von WatchGuard haben die Möglichkeit AuthPoint kostenlos zu testen.
 Mit dem WatchGuard Intrusion Prevention Service schützen Sie sich in Echtzeit gegen Angriffe wie SQL-Injections, Cross-Site-Scripting (XSS), Buffer Overflows oder Spyware.
 Nutzen Sie URL- und Domain-Filterung um schädliche Links abzufangen: WatchGuard WebBlocker bietet eine webbasierte URL-Filterung, DNSWatch erkennt und blockiert schädliche DNS-Anfragen und Reputation Enabled Defense ist ein cloud-basierter Web-Reputationsservice, der Daten aus mehreren Feeds sammelt und so nicht nur einen Echtzeit-Schutz vor bösartigen Websites und Botnetzen bietet.


 Neben einer möglichst hohen Anzahl an verschiedenen Schutzschichten ist es besonders wichtig, jegliche Software immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Updates können beispielsweise auch Sicherheitslücken beheben und dienen somit direkt dem Schutz vor Netzwerk-Attacken.

 Mobile Apps sollten immer nur aus offiziellen Marktplätzen heruntergeladen werden, um mögliche Infizierungen zu vermeiden.

 Malware wird nach wie vor gerne auch in gängigen Dokumenten wie Word oder PDF versteckt. Schulen Sie deshalb Ihre Mitarbeiter sorgfältig. Bei unbekannten E-Mails mit Anhängen sollte im Zweifel immer nachgefragt werden, bevor diese geöffnet werden.

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Hier der komplette Internet Security Report Q4 2019 zum Nachlesen.

Die Ergebnisse des Reports basieren auf anonymisierten Firebox Feed-Daten von über 40.000 aktiven WatchGuard UTM-Appliances weltweit. Insgesamt blockierten diese im vierten Quartal 2019 über 34 Millionen Malware-Varianten (859 pro Gerät) und rund 1,90 Millionen Netzwerkangriffe (47 pro Gerät).

In unserem Blog finden Sie monatliche Auswertungen der Threat Landscape und auch die anderen Artikel zu den Internet Security Reports aus 2018 und 2019.

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