{"id":154,"date":"2016-06-17T18:29:46","date_gmt":"2016-06-17T16:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/?p=154"},"modified":"2023-04-19T09:24:45","modified_gmt":"2023-04-19T07:24:45","slug":"telekom-all-ip-umstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/2016\/06\/telekom-all-ip-umstellung\/","title":{"rendered":"Telekom ALL-IP Umstellung"},"content":{"rendered":"<p>Wie kommt man schmerzfrei von (V)DSL + ISDN + Telefonanlage zu ALL-IP? Dieser Artikel liefert\u00a0die n\u00f6tigen Hintergrundinfos sowie eine m\u00f6gliche und inzwischen mehrfach erfolgreich praktizierte L\u00f6sung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Ausgangssituation<\/h3>\n<ul>\n<li>T-DSL-Business \/ VDSL 50 mit fester IP\n<ul>\n<li>Speedport 221<\/li>\n<li>Watchguard XTM-33w<\/li>\n<li>ISDN-Mehrger\u00e4te-Anschlu\u00df<\/li>\n<li>Agfeo-Telefonanlage mit Systemtelefon, 3 ISDN-Telefonen, Fax, mehreren Analog-Ger\u00e4ten sowie T\u00fcrsprechnebenstellen mit T\u00fcr\u00f6ffnerkontakt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ziel<\/h3>\n<ul>\n<li>Umstellung auf ALL\/IP Voice\/Data S VDSL mit fester IP<\/li>\n<li>Vorbereitung auf Vectoring \/ Annex-J<\/li>\n<li>Verwendung von eigenen Ger\u00e4ten<\/li>\n<li>Nutzen der Watchguard Firewall wie bisher<\/li>\n<li>Nutzen der Agfeo-Telefonanlage wie bisher<\/li>\n<\/ul>\n<h3>L\u00f6sungsfindung<\/h3>\n<ul>\n<li>Mehrere Telefonate mit dem Gesch\u00e4ftskundenvertrieb\n<ul>\n<li>bisheriger Speedport &#8220;kann das nicht&#8221;.<\/li>\n<li>empfohlen wurde der Zyxel Speedlink 5501 (&#8220;pppoe-Bridge&#8221;) oder\/und eine Telefonanlage der Octopus-Linie.<\/li>\n<li>Verwendet wurde letztlich ein DrayTek-130 als Annex-J-f\u00e4higes DSL-Modem, die Watchguard als Firewall (pppoe) sowie eine Fritzbox 7390 als SIP &lt;=&gt; ISDN Gateway<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Umstellung des Modems<\/h3>\n<p>Das DSL-Modem muss eventuell gar nicht umgestellt werden. In dieser Konfiguration wurde jedoch auf einen Draytek Vigor 130 als Modem umgestellt, damit der Anschlu\u00df hier auch f\u00fcr Annex-J (Vectoring) vorbereitet ist.<\/p>\n<p>Der Modem-Router Draytek 130 kann als einfacher Router betrieben werden oder als &#8220;dummes&#8221; DSL-Modem.<br \/>\nHierf\u00fcr muss unter <a href=\"http:\/\/myvigoreu.draytek.com\/download_de\/Vigor130\/\">http:\/\/myvigoreu.draytek.com\/download_de\/Vigor130\/<\/a> die aktuelle Firmware geladen werden, ebenso ist dort ein Konfigurationstemplate f\u00fcr den PPPoE-Bridge-Mode vorhanden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-156 size-full\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download.png\" alt=\"draytek-download\" width=\"1034\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download.png 1034w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download-300x125.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download-768x319.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download-1024x426.png 1024w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/draytek-download-800x333.png 800w\" sizes=\"(max-width: 1034px) 100vw, 1034px\" \/><\/p>\n<p>Die folgenden Dateien<br \/>\n* Vigor130_v3.7.8.3_modem7.zip<br \/>\n* Vigor103_Konfig_ADSL_VDSL_Modembetrieb.cfg<\/p>\n<p>werden heruntergeladen und gespeichert.<br \/>\n<strong>(die oben genannten Releases waren die Releases Stand M\u00e4rz 2016, Stand 03.August gibt es bereits die Version\u00a03.7.9.1. Es kann durchaus sein, da\u00df inzwischen aktuellere Firmware-Releases zur Verf\u00fcgung stehen &#8211; diese wurden aber nicht von uns getestet. In unserer Beispiel-Umgebung l\u00e4uft immer noch die 3.7.8.3).<\/strong><\/p>\n<h4>Firwware-Update flashen (Telekom = Annex-J modem7)<\/h4>\n<p>Die Default-IP des Draytek ist die 192.168.1.1. Auf dem PC wird also z.B. die 192.168.1.3 konfiguriert, und die Web-UI des Draytek aufgerufen. Die Default-Zugangsdaten sind &#8220;admin\/admin&#8221;.<\/p>\n<p>Unter System Maintenance =&gt; Firware Upgrade kann die neue Firmware hochgeladen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-155 size-full\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/config-backup.png\" alt=\"config-backup\" width=\"916\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/config-backup.png 916w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/config-backup-300x151.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/config-backup-768x387.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/config-backup-800x403.png 800w\" sizes=\"(max-width: 916px) 100vw, 916px\" \/><\/p>\n<h4>Konfiguration einspielen<\/h4>\n<p>Unter System Maintenance =&gt; Config Backup kann nun die neue Firmware hochgeladen werden:<\/p>\n<p><strong>Nachtrag (Oktober 2016): Seit einigen Firmware-Releases ist beim Draytek Vigor 130 der PPPoE-Bridge-Modus Teil des Factory-Defaults. Daher gibt es m\u00f6glicherweise keine Config-Datei mehr zu herunterladen, weil diese nicht mehr notwendog ist.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-158 size-full\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/firmware-update.png\" alt=\"firmware-update\" width=\"1013\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/firmware-update.png 1013w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/firmware-update-300x152.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/firmware-update-768x388.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/firmware-update-800x404.png 800w\" sizes=\"(max-width: 1013px) 100vw, 1013px\" \/><\/p>\n<h3>zuletzt (nicht vergessen) das Passwort des Drayteks nochmal \u00e4ndern.<\/h3>\n<p>Das Modem kann nun einfach anstelle des Speedport-Modems eingesetzt werden &#8211; funktioniert mit T-DSL-Business und LAN\/IP. beides ist VDSL und au\u00dfer in den PPPoE-Zugangsdaten gibt es keinen Unterschied.<\/p>\n<h3>Konfiguration der Watchguard<\/h3>\n<p>Idealerweise w\u00e4hlt man f\u00fcr den Vigor eine IP aus einem Netz, das ansonsten nicht in Verwendung ist. Dann kann man auf der Watchguard auf dem externen Interface eine IP aus diesem netz als Secondary IP binden und vom Trusted Network aus (Policy vorausgesetzt) durch die Watchguard auf den Draytek zugreifen, um z.B. die Diagnsotrics &gt;&gt; DSL Status Seite des Draytek abzurufen &#8211; oder sofern irgendwann mal notwendig &#8211; ein Firmware Upgrade einzuspielen ohne umverdrahten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-157 size-full\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/dsl-status.png\" alt=\"dsl-status\" width=\"1020\" height=\"909\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/dsl-status.png 1020w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/dsl-status-300x267.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/dsl-status-768x684.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/dsl-status-800x713.png 800w\" sizes=\"(max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><\/p>\n<h3>Umstellung von ISDN auf ALL-IP durch die Telekom<\/h3>\n<p>Die Kommunikation der Telekom im Business-Bereich ist durchaus akzeptabel. Man erh\u00e4lt nach Vertragsabschluss E-Mails, Briefe und Informationen per SMS. Ein paar Tage vor der eigentlichen Umstellung gibt es noch einen Erinnerungsbrief und eine Erinnerungs-SMS. Man darf jedoch daraus nicht schlie\u00dfen, da\u00df man zum Zeitpunkt der Umstellung auch eine SMS erh\u00e4lt. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nachdem die Telekom umgestellt hat, ist man \u00fcblicherweise weiterhin noch mit dem TDSL-Business-Zugangsdaten online, allerdings geht die ISDN-Telefonie nicht mehr.<\/p>\n<p>Der Splitter kann nun aus dem Leitunsweg ausgebaut werden. Zwischen der Telekom-TAE-Dose und dem Modem ist dann kein weiteres Ger\u00e4t mehr vorhanden.<\/p>\n<p>Die neuen PPPoE-zugangsdaten werden einem jedoch nicht in offensichtlicher Form mitgeteilt, man erh\u00e4lt nur:<\/p>\n<p>|Anschlusskennung| 12-stellige zahl |<br \/>\n|Zugangsnummer| 12-stellige zahl |<br \/>\n|Mitbenutzer-Nummer| 4-stellige zahl |<br \/>\n|Passwort| &lt;passwort&gt; |<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich der PPPoE-Zugang wie folgt: &lt;anschlussnummer&gt;&lt;zugangsnummer&gt;&lt;mitbenutzer-nummer&gt;@t-online.de.<\/p>\n<p>Mit diesen Daten kann man sich sofort wieder ins Internet einw\u00e4hlen und erh\u00e4lt (zun\u00e4chst) eine dynamische IP.<\/p>\n<h3>Umzug der festen IP<\/h3>\n<p>Eine Anleitung des Umzugs der Festen IP gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.telekom.de\/faq-feste-ip\">http:\/\/www.telekom.de\/faq-feste-ip<\/a><\/p>\n<p>Leider ist das Webfrontend nicht immer offensichtlich. Zu tun ist folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Anmelden im T-DSL-Business-Kundencenter <a href=\"http:\/\/kundencenter.t-dsl-business.de\/\">http:\/\/kundencenter.t-dsl-business.de\/<\/a> mit den alten Zugangsdaten.<\/li>\n<li>Im Bereich Anschlu\u00dfdaten =&gt; feste IP : die feste IP notieren.<\/li>\n<li>&#8220;die feste IP auf einen IP-basierten Telekom Gesch\u00e4ftskundenanschlu\u00df verschieben&#8221;<\/li>\n<li>Token notieren.<\/li>\n<li>ggf. die PPPoE-Zugangsdaten notieren (die lauten dann ja nicht mehr &#8230;-feste-ip-&#8230;)<\/li>\n<li>Anmelden um LAN\/IP Kundencenter<\/li>\n<li>im Bereich der Zugangsdaten auf feste IP klicken. Dort bei der Telefonnummer auf \u00e4ndern klicken.<\/li>\n<li>IP \u00dcbernehmen: IP eingeben und Token eingeben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Danach wird die PPPoE-Verbindung getrennt und mit der festen IP neu aufgebaut. Je nach Konfiguration der Watchguard (wann PPPoE-Down festgestellt wird, und wie oft neu versucht wird) kann dies 2-3 Minuten dauern.<\/p>\n<p>Achtung: im Gegensatz zu VDSL-Business gibt es nun keine (!) neuen PPPoE-Zugangsdaten mehr. es gelten weiterhin die oben zusammengesetzten PPPoE-Daten.<\/p>\n<h3>IP-Telefonie<\/h3>\n<p>Als praktikable L\u00f6sung (SIP IP-Telefonie-Wandler nach ISDN) wurde hier eine Fritzbox gew\u00e4hlt (Typ 7390, &#8220;Vorg\u00e4ngermodell&#8221;, gibt es preisg\u00fcnstig von Carriern auf ebay). Die Fritzbox spricht auf der einen Seite SIP, und kann das ganze auf der anderen Seite als ISDN rausgeben &#8211; wobei sie hier auch (und das ist der wichtige Punkt) mit einer ISDN-Anlage sprechen kann.<\/p>\n<p>Wenn hier alles richtig konfiguriert wurde, muss die Konfiguration der Telefonanlage NICHT angefasst werden.<\/p>\n<h3>FRITZ!Box IP-Konfiguration<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst stellt man die FRITZ!Box auf die gew\u00fcnschte Internet-Konfiguration ein:<\/p>\n<p>Internet =&gt; Zugangsdaten =&gt; Internetanbieter: anderer Anbieter =&gt; anderer Anbieter =&gt; ich habe hier &#8220;watchguard&#8221; als Name vergeben. Wichtig sind folgende Einstellungen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-160 size-large\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1-1024x698.png\" alt=\"fritzbox-ipconfig-1\" width=\"800\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1-1024x698.png 1024w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1-300x204.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1-768x523.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1-800x545.png 800w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-ipconfig-1.png 1032w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nAnschluss: Externes Modem oder Router =&gt; unsere Watchguard soll der Router sein, die Fritzbox soll das nur mitbenutzen<\/p>\n<p>Betriebsart: Vorhandene Internetverbindung Mitbenutzen (IP-Client-Modus)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-159 size-full\" src=\"https:\/\/www.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-iconfig-2.png\" alt=\"fritzbox-iconfig-2\" width=\"832\" height=\"514\" srcset=\"https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-iconfig-2.png 832w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-iconfig-2-300x185.png 300w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-iconfig-2-768x474.png 768w, https:\/\/wordpress.boc.de\/watchguard-info-portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fritzbox-iconfig-2-800x494.png 800w\" sizes=\"(max-width: 832px) 100vw, 832px\" \/><\/p>\n<p>Die Upstream- und Down-Stream Werte in diesem Bild sind nicht relevant. Wichtig ist hier,\u00a0\u00fcber &#8220;Verbindungseinstellungen \u00e4ndern&#8221; die Box f\u00fcr die Eingabe von IP, Subnetzmaske, Gateway und DNS-Server aufzuklappen und die entsprechenden Werte einzutragen.<\/p>\n<h4>Telefonanlage in FRITZ!Box einrichten<\/h4>\n<p>Hierzu geht man in der Fritzbox: auf &#8220;Telefonie&#8221; =&gt; &#8220;Telefonieger\u00e4te&#8221; =&gt; &#8220;Neues Ger\u00e4t einrichten&#8221; und aktiviert die Option &#8220;ISDN-Telefonanlage&#8221;. mit &#8220;weiter&#8221; wird anschlie\u00dfend den Anweisungen des Wizards gefolgt und dann ist man bereits mit der Anlangekonfiguration fertig.<\/p>\n<h4>Rufnummern der Telekom einrichten<\/h4>\n<p>Wieder in der Fritzbox auf &#8220;Telefonie&#8221; =&gt; &#8220;Eigene Rufnummern&#8221; =&gt; Neue Rufnummer. Da die Fritzbox nicht selbst das VOIP macht, ist es evtl Notwendig, &#8220;anderer Anbieter&#8221; auszuw\u00e4hlen. nun k\u00f6nnen die Telefonnummern, unternen Nummern, sowie die SIP-Zugangsdaten eingegeben werden.<\/p>\n<p>wie gehabt: bei den Zugangsdaten die oben aufgef\u00fchrten PPPoE-Daten:<br \/>\n&lt;anschlussnummer&gt;&lt;zugangsnummer&gt;&lt;mitbenutzer-nummer&gt;@t-online.de<br \/>\ndas sieht dann in etwa so aus:<br \/>\n1235456789012345678901210001@t-online.de<\/p>\n<p>Unter &#8220;Telefonie&#8221; =&gt; &#8220;Eigene Rufnummern&#8221; im Reiter Anschlu\u00dfeinstellungen kann man ganz unten noch &#8220;Portweiterleitung des Internet-Routers f\u00fcr Telefonie aktiv halten&#8221;, sollte es zu Problemen kommen.<\/p>\n<h4>Vorteile der Fritzbox:<\/h4>\n<ul>\n<li>digitaler AB (oder mehrere, je nach telefonnummer) mit Weiterleitung des Anrufes per E-Mail. Ggf. USB-Stick an Fritzbox stecken zur Speichererweiterung.<\/li>\n<li>beliebig(?) viele SIP-Nummern, auch mischbetrieb von z.B. Sipgate und Telekom<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit, intern bis zu 10(?) SIP-Telefone an die Fritzbox anzuschlie\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Konfiguration auf der Watchguard<\/h3>\n<p>Wir ben\u00f6tigen hier mehrere Policies.<\/p>\n<p><del>Einfaches Setup (mehrfach getestet):<\/del><\/p>\n<ol>\n<li><del>Incoming: SIP Proxy mit SNAT zur Fritzbox<\/del><\/li>\n<li><del>TCP\/UDP Any f\u00fcr von Fritzbox an\u00a0Any External<\/del><\/li>\n<li><del>Deny: IGMP Fritzbox an 224.0.0.1 um das Log nicht vollzuspammen.<\/del><\/li>\n<\/ol>\n<p><del>Restriktiveres Setup:<\/del><\/p>\n<ol>\n<li><del>Incoming: SIP Proxy mit SNAT zur Fritzbox<\/del><\/li>\n<li><del>die Fritz-Box ben\u00f6tigt dringend DNS-Resolving (das muss \u00fcber internen Server oder ggf. als Outgoing Policy erlaubt sein)<\/del><\/li>\n<li><del>Fritz-Box: Mail-Versand auf 587\/submission f\u00fcr Statusmails (intern oder ggf. Outgoing)<\/del><\/li>\n<li><del>Outgoing: SIP Packet Filter oder\u00a0alternativ SIP Proxy<\/del><\/li>\n<li><del>Outgoing: 3478\/udp (STUN) weil die Fritzbox im Internen Netz genattet ist.<\/del><\/li>\n<li><del>Deny: IGMP Fritzbox an 224.0.0.1 um das Log nicht vollzuspammen.<\/del><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Nachtrag (Oktober 2016):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Leider gibt es mit obigem Setup vor allem an VDSL-100 Standorten manchmal Probleme, da\u00df bei Telefonie das\u00a0Audio nur in eine Richtung funktioniert hat. Ich habe hierzu im Netz\u00a0etwas gefunden f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/blog.webernetz.net\/2014\/12\/29\/voip-von-fritzbox-uber-juniper-ssg-firewall\/\">Zusammenspiel einer Juniper SSG5 mit einer Fritzbox <\/a>und das entsprechende Setup nachgebaut.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir ben\u00f6tigen folgende Regeln:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>keine SIP-Proxies auf der Watchguard, alles sind reine Packet Filter<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ausgehend: From Fritzbox to any-External tcp-udp (alle Ports)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eingehend: From Any-External to SNAT-to-Fritzbox udp 3478+3479 + tcp 3478+3479 (STUN). Achtung nur Paketfilter, kein Proxy!<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eingehend: From Any-External to SNAT-to-Fritzbox udp 5060 + tcp 5060 (SIP). Achtung nur Paketfilter, kein Proxy!<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eingehend: From Any-External to SNAT-to-Fritzbox udp 5070 \u00a0+ tcp 5070 (SIP Alternativ). Achtung nur Paketfilter, kein Proxy!<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eingehend:\u00a0From Any-External to SNAT-to-Fritzbox udp Portrange 7078-7097 \u00a0(RTSP-Ports, Fritzbox-Spezifisch). Achtung nur Paketfilter, kein Proxy!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Dieses Setup l\u00e4uft nun auch bei VDSL-100 Anschl\u00fcssen seit einigen Wochen problemfrei.<\/strong><\/p>\n<h3>m\u00f6gliche Fallstricke<\/h3>\n<ul>\n<li>man muss mit den neuen PPPoE-Daten eingew\u00e4hlt sein, sonst funktioniert die Authorisierung der SIP-Daten bei der Telekom nicht (403 &#8211; authentication failed). Die Telekom pr\u00fcft hier nicht nur die SIP-Zugangsdaten sondern auch, ob die IP-Adresse mit der Einwahl \u00fcbereinstimmt.<\/li>\n<li>die Fritz-Box MUSS ein default Gateway haben und MUSS DNS aufl\u00f6sen k\u00f6nnen, sonst findet sie die Telekom Server nicht.<\/li>\n<li>Sollte man sich bei der Fritzbox verkonfiguriert haben, man kann die Fritzbox\u00a0immer unter http:\/\/169.254.1.1 erreichen, wenn man eine IP aus diesem Netz auf seinem PC gebunden hat.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kommt man schmerzfrei von (V)DSL + ISDN + Telefonanlage zu ALL-IP? 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